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Fahles Mondlicht, dunkle Nacht
Nebel senken sich ganz sacht,
leerer Blick in weite Ferne,
sie säh' so gern die hellen Sterne.
Die heiße Stirn kühlt sie am Fensterglas,
ihr Gesicht schon lange tränennass.
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Die Arme um sich selbst gelegt,
starr, seit Stunden nicht geregt.
Sie fragt sich, wie soll's weitergehen,
kann es selbst noch nicht verstehen,
ein paar Worte - klitzeklein
und ihre Mauern stürzten ein.
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Ohne Schutz, ganz nackt und bloß,
Angst und Panik riesengroß,
ein wenig Hoffnung auf das Glück,
Zweifel kommen schon zurück.
Im Zwiespalt mit dem eignen ICH,
sie vertraut sich selber nicht.
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Der Weg, den sie wählt - einerlei,
Menschen die lieben, verletzen dabei.
Sie weint, weiß nicht mehr ein noch aus
blickt mutlos geworden zum Fenster hinaus.
Dunkel die Nacht, kein Stern ist zu sehn
zu ängstlich den einen Ausweg zu gehn.
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| U. Mühlberg, November 2003 |
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