Traumgestalt

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Verwirrt bin ich, doch auch verwundert.

Ich sprech's nicht aus - um keinen Preis.

Ich fänd' auch nicht der Worte hundert,

um dir zu sagen, was ich weiß.

 

Als ich dich sah, war's nicht zu spür'n,

nicht ein Gefühl hat sich geregt.

Ich sag die Wahrheit, kann's beschwör'n.

Was ist es, das mich so bewegt?

 

Ich spür es täglich, sanft und zart,

ich weiß, es darf nicht sein.

Vergiss, sag ich mir selbst sehr hart

träum nur für dich allein.

 

Ein Irrtum, eine Illusion?

Ich würd' so gern versteh'n.

Doch nicht einmal in meinen Träumen

kann ich mich glücklich sehn.

 

U. Mühlberg, März 2002